LAROMA Presseartikel

[09.03.2012] - Bericht in "Lebensart im Norden"

LAROMA – das preisgekrönte Schlafsystem
bietet Kurzurlaub für den Rücken in jeder Nacht

Anfang Februar hat der Erfinder Gerhard Winter das von ihm entwickelte Schlafsystem mit integriertem Lattenrost im MDR-Erfindermagazin „Einfach genial“ vorgestellt. Viele Menschen mit denselben Rückensymptomen, die Herrn Winter zu dieser Erfindung gedrängt haben, haben sich daraufhin an Laroma gewandt. Sie hoffen, durch die individuelle Einstellung Linderung zu bekommen.

Herr B. aus Neumünster, 190 cm groß und mit 170 kg Körpergewicht, kam wegen massiver, schmerzhafter Bandscheibenbeschwerden zu Laroma nach Schleswig. Speziell für seine Bedürfnisse entwickelte der Schlafberater auf Basis der Comfort-Matratze schrittweise die passende Konfiguration: drei Schaumstreifen statt zwei und zwei Stützpolster unter dem Lattenrost, oben eine Schaumauflage extra. Nach kurzer Eingewöhnung steht Herr B. nun fast beschwerdefrei auf und hat die Schmerzmittel stark reduziert. Auch Frau R. aus Wolfskrug, 170 cm groß und 130 kg schwer, schläft wieder durch und steht morgens endlich ohne Beschwerden auf, seit sie nach einer Schlafberatung ebenfalls eine Comfort-Matratze mit extra Schaumauflage erworben hat. Das Laroma-Schlafsystem kann offensichtlich vielen Kunden helfen, ihre Leiden zu beenden oder erträglicher zu machen, weil die Matratze individuell auf die Körpermerkmale und Bedürfnisse jeder Person eingestellt wird. Mit den Angaben zum Körpergewicht und zur Körperkontur wird ein Stützpolster ganz individuell konfektioniert und unter Becken und Taille zwischen den beiden Schaumstoffholmen positioniert, die an den langen Seiten der Matratze einen sehr flexiblen Lattenrost mit Komfort Auflage tragen. In der Seitenlage wird die Wirbelsäule gerade gelagert. Die Muskulatur entspannt so binnen Minuten und nicht erst nach Stunden. Der speziell entwickelte Motorrahmen sorgt für eine rasche Regeneration. In der Knie-Knick-Stellung ist der Druck auf den Bandscheiben am geringsten und die Regeneration am größten. Beim Runterfahren des Fußteils wird besonders der untere Wirbelsäulenbereich gestreckt – eine Wohltat für die Bandscheiben. Die Entspannung erstreckt sich bis in die Halswirbelsäule. Die Firma Laroma liefert die fertig konfektionierte Matratze bundesweit, auch der Kauf per Internet ist möglich.

* Namen sind der Redaktion bekannt

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[15.02.2011] - TV-Bericht über die LAROMA-Matratze bei "Einfach genial"
[01.11.2011] - Zwei Preise für das Multitalent „LAROMA Schlafsystem“

Bericht vom Erfinder und Gesellschafter der Laroma GmbH Dipl. Ing Gerhard Winter

Auf der internationalen Erfindermesse IENA in Nürnberg wurde das Laroma Schlafsystem als Multitalent gleich zweimal prämiert. Vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie erhielt ich beim Signo Erfinderclub Wettbewerb „i hoch 3“ für eine zum Patent angemeldete „Vorrichtung zur Bewegung einer Lattenrostmatratze“ den

2. Preis.

Grundlage für die Entwicklung dieser Vorrichtung zur Unterstützung der Altenpflege war die Erfindung und Entwicklung eines „neuartigen Schlafsystems – Laroma“, das von der IENA mit einer Silbermedaille ausgezeichnet wurde.

Diese Auszeichnungen bestärken mich darin, die Entwicklung der Laroma Produkte zur Verbesserung der Gesundheit engagiert weiter voranzutreiben.

Meine ersten Erfahrungen als Erfinder – noch als Student  - in der damals neuen Sportart Windsurfen waren, dass meine Ideen sich zwar in der Weiterentwicklung des Sportgeräts wieder fanden, ich daran aber nicht beteiligt wurde.

Rückenprobleme und mäßige Erfolge mit verschiedenen Therapien motivierten mich, mit meinem Wissen als Physik- und Sportlehrer eine eigene Matratze zu entwickeln, die den Körper im Schlaf besser lagert als die damals erhältlichen Matratzen.

Mit der Erfahrung vom Windsurfen nahm ich mir vor, die Erfindung der Lattenrostmatratze mit dem Profil eines Katamarans, dem integrierten Lattenrost und der modularen Bauweise bis zum gebrauchsfertigen Produkt umzusetzen.

Ich hoffte auf den Fachhandel als Vertriebspartner in der Annahme, dass sich gute Produkte durchsetzen. Das anthropologischen Institut der Universität Kiel gab der Matratze bei einem Test nach den damaligen Kriterien der Stiftung Warentest beste Noten, ein Umweltgutachten attestierte ebenfalls Bestwerte.

Überzeugende Argumente – wie ich annahm. Die Resonanz im Matratzenfachhandel blieb jedoch verhalten. Die Markteinführung würde also schwierig werden. Dennoch ließ ich mich nicht entmutigen.

Während die großen Hersteller sich ganz auf den „einstellbaren Lattenrost“ und die Detailverbesserungen konventionell gebauter Matratzen konzentrierten, habe ich mich entschlossen, mein revolutionäres Schlafsystem weiter zu entwickeln, ermutigt durch die eigene Erfahrung – Rückenprobleme gelöst - und bestätigt durch die begeisterte Resonanz meiner Kunden.

Mit meinen Kenntnissen als Physik- und Sportlehrer erfand ich die körpernahe Einstellvorrichtung und entwickelte, zuletzt mit meinem Sohn das Einstellverfahren weiter. Unser Schlafsystem Laroma wird heute minutenschnell auf jedes Körpergewicht und jede Körperkontur eingestellt. Man spürt die individuelle Einstellung unmittelbar. Nah am Körper stellen wir ein, während man auf der  Matratze liegt.

Diese Entwicklung kommt einem Paradigmenwechsel in der Matratzenentwicklung gleich. Die Physik gibt uns Recht. Wir erkannten das Potential für Weiterentwicklungen in allen Bereichen des Liegens und Schlafens.

Diese Erfahrungen, die positiven Rückmeldungen und die Verstärkung des Laroma – Teams führten zu der jetzigen Weiterentwicklung und Ergänzung der Produktpalette.

Mit der prämierten „Vorrichtung zur Bewegung einer Lattenrostmatratze“ werden wir

auch im Pflegebereich neue Akzente setzen. Wir wollen langzeit-bettgebundenen Menschen mehr Eigenständigkeit und Bewegungsfreiheit ermöglichen und die Arbeitsbelastung des Pflegepersonals, vor allem die Körperbelastung signifikant verringern.

Wir stellen uns den Herausforderungen der Zukunft. Patente sind angemeldet, wir entwickeln engagiert weiter. Investitionspartner sind willkommen.

Wir danken für die Anerkennung unserer Bemühungen, die in der Verleihung des 2. „i hoch3“ Preises für unseren Prototyp zur Verbesserung der Pflegebedingungen und der Silbermedaille der IENA für die Laroma-Entwicklungen insgesamt ihren Ausdruck findet.

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[01.02.2011] - Bronze für Erfinder der flexiblen Rücken(unter)lage

Vor Jahren litt Gerhard Winter unter starken Rückenschmerzen. Als Ursache machte er seine Matratze aus. Also setzte sich der Lehrer für Physik, E-Technik und Sport hin und entwickelte eine Matratze. die die sich auf seine Bedürfnisse individuell einstellen lässt. Der Trick: Matratze und Lattenrost bilden eine Einheit. Die Liegefläche ruht auf Holmen, die angepasst an das Gewicht und die Körpermaße des Schläfers hergestellt werden. Unter dem Namen „Laroma“ vertreibt Winter von Schleswig aus seit einigen Jahren diese Kombination aus Lattenrost und Matratze mit Erfolg.

Doch die individuelle Anpassung der Laroma-Matratze war bisher sehr aufwändig. Nun hat Winter ein Verfahren entwickelt, wie sich die Konfektionierung vereinfachen lässt. Dafür gab es auf einer internationalen Erfindermesse in Nürnberg eine Bronzemedaille.

Mit dem neuen, mit mehreren Motoren versehenen Einstellrahmen kann die optimale Liegeposition der Kunden, von einem Laser kontrolliert, millimetergenau eingestellt werden. Mitarbeiter im Bettenfachgeschäften und Therapeuten hätten so erstmals die Möglichkeit, mit einer Handbedienung die Liegefläche so einfach wie einen Autositz einzustellen, erläutert der 63-jährige.

Der Kunde entscheidet über die angenehmste Position“, so Winter. Die exakten Daten der Position, der Taillen- und der Beckenhöhe könnten auf einem Display angezeigt und die Unterlage entsprechend gefertigt werden.

Winter hat auch schon weitere Ideen, wo seine Erfindung noch zur Anwendung kommen könnte, in Hotels etwa. Vielreisende klagten häufig über unbequeme Hotelbetten. Sie könnten bei der Buchung eines Zimmers mit einem Laroma-Einstellrahmen ihre Körperdaten gleich mit übermitteln und bei ihrer Ankunft in ein maßgeschneidertes Bett fallen.

Auch verschiedene Anwendungsmöglichkeiten im therapeutischen Bereich, bei der Regeneration oder auch im Pflegebereich hat Winter im Sinn. Eine erste Anwendung ist bereits marktreif: Der Motorrahmen ermögliche mit Kopfhoch- und Fußhochstellung eine echte Stufenbettlagerung, mit der sich binnenweniger Minuten eine deutliche Streckung und somit Entlastung der Wirbelsäule erreichen lasse. Auch Menschenmit anhaltenden Rückenschmerzen biete der Einstellrahmen somit Linderung, so Winter. Sie könnten bei Schmerzen nachts per Knopfdruck den Rahmen selber verstellen und sich somit Linderung verschaffen.

An Ideen mangelt es Winter also nicht. Und mit einer neuen will er sich auch in diesem Jahr wieder auf der Erfindermesse vorstellen.

Laroma auf Wachstumskurs

Die Schäume für die Laroma-Matratzen kommen aus Hamburg, eine Näherei nahe Bremen fertigt die Bezüge. Am Gallberg in Schleswig sind vier Mitarbeiter mit Marketing Buchhaltung und Entwicklung beschäftigt. Auch die Montage der Matratzenerfolgt dort. In den vergangenen zwei Jahren könnte das Unternehmen seinen Umsatz verdoppeln, rund 200 Matratzen werden jährlich ausgeliefert. Firmenchef Winter erwartet eine weitere deutliche Steigerung der Lieferzahlen.

Schleswiger Nachrichten, 01.02.2011

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[15.01.2011] - Glücksfall LAROMA: Im Schlaf die Bisslage korrigiert

Damit Sie auch morgen noch kraftvoll zubeißen können …, ist es keineswegs genug, nur Zähne zu putzen. Dazu gehört auch eine optimale Schlafstätte zum Beispiel die „Laroma“-Maßmatratze, auf der der Körper richtig entspannen und sich erholen kann. Das hat Christine Weber am eigenen Leib erfahren. Nachdem sie etwa drei Wochen auf der Matratze genächtigt hatte, stellte die Zahntechnikermeisterin eine veränderte, schmerzhafte Bisslage fest, die ihr ernsthaft Sorgen bereitete. Die 56-Jährige befürchtete, sich deswegen in Behandlung geben zu müssen. Nach weiteren zwei Wochen sei sie dann aber schmerzfrei gewesen und ist es bis heute.

Genau dieses Ziel hat Gerhard Winter bei der Entwicklung von Laroma angestrebt — aus eigener Betroffenheit. Die eigenen Rückenprobleme und eine unpassende Schlafunterlage haben dem Sportlehrer und Diplomingenieur der Physikalischen Technik arg zugesetzt. Diese Zeiten sind vorbei, seit der Tüftler mit „Laroma“ die Matratze neu erfunden hat. Das Besondere an dem einzigartigen und preisgünstigen Schlafsystem nach Maß: Die nur etwa acht Zentimeter hohe Matratze und das flexible Lattenrost mit 33 massiven Buchenlatten bilden eine Einheit. Längsseitig sind darunter mit Schaumstoff gefüllte Stützsysteme angebracht, die der Matratze das Aussehen eines Katamarans verleihen. Die dünne Auflage sorgt außerdem für ein gesundes Mikroklima innerhalb und unterhalb der Matratze. Die Holme selbst werden ganz individuell je nach Gewicht, Größe und Befindlichkeit des Schlafenden an verschiedenen Punkten verstärkt. Befindet sich die Wirbelsäule in Rücken-, Bauch- und Seitenlage in einer geraden Position, können sich Skelett und Muskulatur hervorragend regenerieren.

„Bei allen herkömmlichen Schlafsystemen sinkt das Becken tiefer ab, weil es schwerer ist“, sagt Winter. Der Körper ist nicht nur tagsüber, sondern auch nachts starken Belastungen ausgesetzt — auf die Dauer eine Tortur für sie mit möglicherweise schlimmen Folgen. Nicht nur Winter schwört auf sein Schlafsystem, auch nach den physiologischen, orthopädischen und umweltverträglichen Kriterien der Stiftung Warentest hat es schon Anfang der 90-er Jahre beste Noten erhalten.

Für Christine Weber war „Laroma“ ebenfalls ein Glücksfall. Auf diese Weise ihr Kieferproblem behoben zu haben, war für sie zwar überraschend, sei aber durchaus nachvollziehbar. Für die Zahnersatz-Expertin, die eine ganzheitliche Sichtweise verfolgt, ist es ein Beweis mehr dafür, dass im Körper alle Gelenk- und Muskelfunktionen zusammenhängen. Zum Beispiel klagten auch viele Zähneknirscher über Rückenschmerzen. Sie ist begeistert davon, ihren Biss auf diese Weise, buchstäblich über wenige Nächte hinweg korrigiert zu haben.

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[01.12.2010] - LAROMA – Lösungen für Ihr Rückenproblem

Sie wachen morgens mit Rückenschmerzen auf, aufrecht Stehen fällt Ihnen schwer, die Muskeln sind verspannt, die Schulter schmerzt, Sie fühlen sich nicht wirklich ausgeruht, nicht entspannt?

Das Bettsystem Laroma Vita kann Ihnen helfen. Die Wirbelsäulen-Therapeutin van Wesel berichtet von ihrer Selbsterfahrung: „Ich hatte sehr lange schon Schmerzen an der Lendenwirbelsäule und bin umso erstaunter und glücklich, wie schnell sie mit Laroma Vita weniger wurden, innerhalb von 3 Wochen um 80 Prozent. Die gerade Lagerung der Wirbelsäule im Schlaf lässt mich nun besser durchschlafen. Ich spüre deutliche Erleichterung. Die Absenkung im Schulterbereich bewirkte, dass die mittlerweile chronischen Entzündungen ebenfalls zurück gingen.“

So kann es auch Ihnen gehen. Die Matratze ist ganz anders aufgebaut als die bekannten Modelle, bei denen Sie zur Matratze passen müssen. Die Laroma Matratze wird für Sie passend geliefert. Jede einzelne Matratze wird immer individuell auf die Person eingestellt. Mit der Angabe des Körpergewichts und wenigen Maßen zur Körperkontur wird das Stützpolster unter Becken und Taille individuell eingestellt. Sie bekommen die fertig konfektionierte Matratze mit Grundrahmen nach Hause geliefert, tauschen nur Alt gegen Neu und erleben ein neues Liegegefühl in Ihrem Bett. Als sich bei Frau van Wesel wieder Beschwerden einstellten, hat sie den beweglichen Motorrahmen zur Matratze dazu bestellt. Ihre Reaktion: „Es ist ein Erlebnis, die Blocklage (Hochlage der Unterschenkel im fast rechten
Winkel zu den Oberschenkeln) ohne Kissentürme oder Möbelrücken im eigenen Bett zu erleben. Schon nach fünf Minuten sinkt die Lendenwirbelsäule ab, die Muskulatur entspannt.

Was vorher Stunden dauerte, geht jetzt in wenigen Minuten.Und das Beste: Beim Runterfahren des Fußteils wird besonders die untere Wirbelsäule gestreckt - eine Wohltat für die Bandscheiben. Die Entspannung geht hoch bis in die Halswirbelsäule. Als ausgebildete Therapeutin weiß ich: Dadurch können Kopfschmerzen, eingeschlafene Arme und andere Störungen behoben werden“.

Die Firma Laroma verschickt die fertig konfektionierte Matratze bundesweit. Bestellungen sind demnächst auch über das Internet möglich.

12/2010 Lebensart

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[28.01.2009] - Richtig liegen mit Matratzen aus Neuberend

Mit seiner Lattenrostmatratze kämpft Gerhard Winter im Namen seiner Firma „Laroma“ gegen schlechte Liegegewohnheiten

Neuberend/sh:z – „Schlafbehagen nach Maß“ – das ist das Konzept von Gerhard Winter aus Neuberend. Mit seiner Lattenrostmatratze – daher der Firmenname „Laroma“ – hat er der schlechten Liegegewohnheit den Kampf angesagt. Der Sport lehre und Diplomingenieur der physikalischen Technik hat eine Matratze entwickelt, die aus mehreren einzelkomponenten besteht und den Lattenrost eingebaut hat.

„Alle herkömmlichen Matratzen sind für den Menschen schlecht geeignet“, sagt Winter: „Das Problem ist, das die Wirbelsäule beim Liegen auf der Seite nicht entspannt, das heißt gerade ist. Dadurch können sich die Bandscheiben nicht generieren und werden mit der Zeit spröde“. Ein Fehler sei, das die Matratzen zu hoch sei, der Abstand zum Lattenrost so zu groß werde. „Dadurch wirken sich die Einstellungen im Lattenrost kaum auf die Schlafposition aus“, erklärt Winter.

Das Neue bei seiner Erfindung: Der Lattenrost ist in der Matratze integriert, ist flexibel über zwei Schaumstoffholmen eingebaut. Darüber befindet sich lediglich eine dünne Auflage aus Schaumstoff. „So können wir mit einlagen beziehungsweise weniger Material im Holm die Form der Matratze individuell an den Kunden anpassen, und das direkt am Körper“, erklärt der Erfinder.

Zudem hat er noch einen verstellbaren Rahmen im Angebot, der noch extremere Anpassungen möglich macht. „Die Matratze kann in jede Form gebracht werden. Sie kann sogar ohne weiteres zum Transport aufgerollt werden“, so Winter.

Das Konzept überzeugt nicht nur Winters Kunden: „Im anthropologischen Institut der Uni Kiel, wo für Stiftung Warentest geprüft wird, zeigten sich die Tester begeistert und haben „Laroma“ die Höchstpunktzahl gegeben.

Dabei sah Winter sah Winter das Problem zunächst eher als Hobby: „Ich wollte eigentlich Lehrer bleiben und habe das Geschäft an meinen Nachbarn abgegeben.“ Durch Kontakte konnte dieser vor allem in Luxemburg viele Kunden gewinnen. Vor knapp vier Jahren übernahm Winter dann jedoch das Geschäft, nachdem sein Partner verstorben war. „Ich habe das Produkt etwas verändert und konnte durch neue Produktionspartner den Preis halbieren. So befinden wir uns jetzt im Preissegment guter, herkömmlicher Matratzen“, erklärt der Geschäftsmann. Heute werden die Einzelteile in Bremen, Schnarup-Thumby und bei den Eckernförder Werkstätten hergestellt. Der nächste notwendige Schritt war die Eröffnung eines Ladengeschäftes in Schleswig: „Nachdem die alten Kontakte weggefallen waren, brauchte ich neue Wege Kunden zu gewinnen.“ Diese sieht Winter besonders im medizinischen und Pflegebereich. „Für die Zukunft kann ich mit5 auch Schiffe, Hotels und Wohnwagen vorstellen. Dazu brauche ich jedoch mehr Man-Power.“

Seit drei Monaten hat Winter Unterstützung von Heinz-Eberhart Müller, der bei der Entwicklung hilft und vor allem bei der Vermarktung sein Knowhow einbringt. Dazu hilft hin und wieder auch sein Sohn aus.

Ansonsten liegt die Entwicklung, Endmontage und Einstellung beim Kunden in Winters Hand. „Ich sehe den Laden in Schleswig als Startposition. Vielleicht lassen sich neue Vertriebspartner auch überregional finden.“ Er selbst würde am liebsten nur erfinde, sagt Winter. Ideen hat er genug. Wir entwickeln zurzeit Motorsteuerungen, mit denen etwa im Pflegebereich ein Wenden auf Knopfdruck möglich ist.“ (MATTHIAS KIRSCH)

Schleswiger Nachrichten, 28.01.2009

 

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